Archiv für die Kategorie ‘Witze / Lustiges’

Niederländische Christen-Faschisten gängeln Elsrock-Festival

Freitag, 30. März 2007

Spätestens seit den Terroranschlägen von Islamisten in den USA und Europa wittern auch christliche Extremisten wieder Morgenluft, die in den USA eh schon immer ihre radikale, faschistoide Grütze verbreiten. Auch außerhalb der USA recken solche Spacken nun wieder langsam ihre verblendeten, irren Köpfchen empor und meinen, sie könnten den Menschen wieder vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hätten. In den Niederlanden haben solche christlichen Kackbirnen nun dafür gesorgt, dass das Elsrock-Festival 2007 nur unter Auflagen stattfinden kann:

Die Organisatoren müssten sich bereit erklären sicherzustellen, «dass keine blasphemischen Wörter gebraucht werden und dass die Ehre von Gottes Namen nicht beschmutzt wird », erklärte der Bürgermeister der Ortschaft Rijssen, Bort Koelewijn, in seinem Genehmigungsschreiben.

Hat diese Witzfigur eigentlich ein Ei am wandern? Schon einmal etwas von künstlerischer Freiheit gehört? Dazu gehört auch die Freiheit, blasphemisch und teils gar beleidigend und provozierend sein zu dürfen. Aber das ist noch nicht alles, es drohen gar Sanktionen:

«Sollte es zu Blasphemie kommen, werde ich den Bezirkstaatsanwalt auffordern, dies strafrechtlich zu verfolgen», schrieb der Bürgermeister weiter.

Ach Du Scheisse, ein radikaler Christ-Faschist im Stadium des fortgeschrittenen Hirntodes! Noch besser aber kommt die Begründung für die Auflagen:

Das Elsrock-Festival hatte im vergangenen Jahr unter Christen Empörung ausgelöst. Zwei religiöse Parteien erklärten, Heavy Metal sei «gekennzeichnet von Songtexten über Tod und Verwesung und von Gesängen, die zwischen höllischem Geheule und tiefem Gegrunze wechseln».

Ich lach mich schlapp! Wahrscheinlich wechseln solche Hohlbirnen auch noch die Straßenseite, wenn ihnen ein Schwarzer entgegenkommt oder jemand ein Pentagramm um den Hals trägt. Tod und Verwesung gehören nunmal zum Leben dazu, ihr verblödeten Sekten-Spinner - auch für Leute, die an beknackte Märchen von einem göttlichen Himmelreich glauben. Im Unterschied zum dämlichen Gejaule in den Kirchen klingt Heavy Metal wenigstens geil, macht Spass und verkauft sich gut, ihr chronisch merkbefreiten Intelligenz-Allergiker. Dieser Bürgermeister und die Beschwerdeführer waren sicher keine schlauen Kinder.

Das Problem:

Das Elsrock-Open-Air fand 2006 zum ersten Mal in Rijssen statt. Die Ortschaft 120 Kilometer östlich von Amsterdam liegt im so genannten niederländischen Bibelgürtel.

Mein Tipp an die Veranstalter: Einen anderen Veranstaltungsort suchen, wo die Leute noch mehr Grips als Glauben haben. Es dürfte auch in den Niederlanden genügend Ortschaften geben, die sich nach einem Festival mit bis zu 1.200 Besuchern als zusätzliche Einnahmequelle die Finger lecken und verbohrten Christen-Faschisten keinen Fußbreit nachgeben. Oder klagen, im Zweifelsfall vor einem europäischen Gericht. Wehret den Anfängen!

Studie beweist: Schlaue Kinder hören Heavy Metal

Freitag, 30. März 2007

Ich meine, für mich war diese Nachricht ja weder neu noch überraschend. Dazu reicht es auch, sich mal die HipHopper anzugucken, die an Dummheit und Primitivität meist selbst von Analphabeten kaum zu überbieten sind:

Den Umstand, dass die besonders begabten Schüler zu eher brutaler und provozierender Musik tendieren, erklärt sich Cadwallader folgendermaßen: “Vielleicht erfahren begabte Menschen besonders viel Druck und Frustration und benötigen die Musik daher eher als Ventil, um ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen.”

Inwiefern die Wahl der harten Musikvorliebe etwas über den IQ der Testpersonen aussagt oder ob sie nicht doch eher von Modeströmungen abhängt, klärte die Studie nicht. Dennoch hilft sie dabei, mit dem Vorurteil aufzuräumen, wonach Heavy Metal eine Musikrichtung für Unterprivilegierte ist.

Ich kenne eigentlich kaum einen Metaller, der nicht häufiger den Einruck hat, im Alltag vor allem von Idioten umgeben zu sein. Dumm dürfte hingegen sein, wer glaubt, dass Heavy Metal Musik für Unterprivilegierte sei. Denn der hat sich wahrscheinlich nicht länger als 5 Minuten mit der Musik und ihrer Kultur beschäftigt oder sie trotz aller Bemühungen nicht verstanden.

Und hier der englische Original-Artikel beim Telegraph.

Lieber Peter…

Dienstag, 20. März 2007

…Du bist ein lächerliches Würstchen! Es reicht nun einmal nicht, Tokio Hotel-Hasser zu sein und sich mit lächerlichem Hammerfall-Shirt und Thorshammer vor eine Kamera zu stellen und Blödsinn zu erzählen, um true zu sein. Gehört dieser witzige, weiße Verband um Deinen rechten Zeigefinger eigentlich jetzt auch zum Outfit eines truen Metallers oder bist Du einfach beim Wichsen abgerutscht? Sorry, Peterlein, aber wenn ich mir Deine Haarlänge anschaue und Dein dümmliches Gesülze anhöre, hörst Du wahrscheinlich seit 6-12 Monaten Hammerfall und anderen Müll, hältst Dich aber wahrscheinlich seitdem für den bösesten und geilsten “True Metaller” unter der Sonne.

Wer dann wie unser lieber Peter noch zugleich meint, dass jeder Metaller, der true ist, “auf Wacken” gehe, dann zeigt das lediglich, dass er leider eine peinliche Witzfigur ist, die noch nicht begriffen hat, dass das Wacken Open Air schon lange ebenso eine 0815- Kommerzveranstaltung ist wie The Dome oder die Love Parade - nur die Musik ist besser und es gibt in der Regel weniger Gewalt. Der vermeintliche Kultfaktor von Wacken hingegen stammt aus der grauen Vorzeit, als man noch nicht jedes Jahr zwischen 60.000 und 100.000 Leute auf den Kuhwiesen zusammenpferchte. Oder muss ich daran erinnern, dass die Wacken-MillionäreVeranstalter eine nicht unerhebliche Mitschuld daran tragen, dass man seit Jahren in Wacken immer mehr braunes Gesocks trifft, weil die so bauernschlau waren, im Jahr 2004 die Böhsen Onkelz da auftreten zu lassen? Schließlich mußte man ja von Jahr zu Jahr immer mehr Besucher haben, weißt schon: Wachstum und so, damit die Kasse stimmt. Oder was ist mit dem Auftritt von Martin Kesici, dem damaligen Gewinner der Casting-Show “Star Search”, auf dem WOA 2005? Mal ganz von so peinlichen Dingen wie dem “Metal-Kochbuch” oder der permanenten Fan-Abzocke wie dem Vergolden der billigen Plastikbecher von Wacken abgesehen.

Also Peterchen, halt mal schön den Ball flach, Du bist mit Deinem Video und Deinem Statement für Wacken nicht weniger peinlich als die naive Angie, die sich mit ihrem Statement für Tokio Hotel bei YouTube in der Tat in die Nesseln gesetzt hat. Aber im Gegensatz zu diversen Pop-Acts und gecasteten Musikdarstellern wissen die wenigstens, was eine Tonleiter ist und können ihre Instrumente selbst spielen. Im Übrigen gab es schon mehr als einmal - auch im Metal - neue Einflüsse, zum Beispiel mit My Dying Bride oder Tristania, Stichwort Gothic Metal. Oder man denke nur an Nu-Metal und so einen Mist wie Slipk(n)ot - who cares? Denn, lieber Peter, einen intelligenten und true Metaller, der über 12 Jahre alt ist, zeichnet unter anderem auch eine gewisse Toleranz und Gelassenheit aus. Da ist es nicht notwendig, Leuten mit albernen Videos zu antworten, indem man selbst alberne Videos macht. Das erinnert mich ein wenig an das Dissen bei den HipHop-Vollpfosten, die mit weißen Höschen, rosa Hemdchen und billig vergoldeten Ketten aus dem Baumarkt wie Affenbanden durch die Gegend zappeln und sich bei solchen Aktionen “cool” vorkommen.

Ach ja, Peterchen, warte das nächste Mal bitte, bis Dein Finger keinen Verband mehr braucht, das sieht einfach nur albern aus. Man könnte denken, Du wärst zu dumm zum Popeln gewesen. Dein Gekaue und Geschmatze wirkt ebenfalls ekelhaft, denn mit vollem Mund spricht man nicht, schon gar nicht in einem Video an die Öffentlichkeit. Und vergiss bitte nicht die Einverständniserklärung Deiner Eltern für Wacken, sonst muss der “Metal-Held” Peter mit seinem albernen Hammerfall- Shirt nämlich draußen bleiben :mrgreen:

News von Black-Flirt.de: Eine Real-Satire

Montag, 12. März 2007

Es gibt Neues zu der heiß geliebten Hiphop äh… Metal-Kontaktbörse Black-Flirt.de. Als erstes gab es wohl einen Server-Umzug:

Black-Flirt, Hacker

Zitat:
Leider ist es manchmal nicht zu vermeiden, dass böse Menschen an unseren Servern ‘rumwerkeln und diese zum völligen Stillstand bringen.

Huch? Hat da etwa der Schüler erfahrene Designer und Programmierer vergessen, grundlegende Sicherheitsmechanismen zu verwenden, die Buffer Overflows und das Auslesen der Datenbank via Bot verhindern? Das wäre dumm, würde aber zu den Kindern erfahrenen Designern und Programmierern passen :mrgreen:

Das Problem im Internet sind nämlich nicht irgendwelche “bösen” Menschen, mit denen jeder rechnen muss, der eine Website oder Applikation im Internet betreibt, sondern blöde Menschen, die sich als Möchtegern-Programmierer nicht an grundlegende Sicherheits- Richtlinien halten. Denen verdanken es die Benutzer dann nämlich , wenn vielliecht irgendwann ein Dump der Benutzer-Datenbank im Torrent liegt oder via eBay an Spammer verscherbelt wird.

Und da die Kinder wohl alleine nicht mehr weitergekommen sind, nachdem bekannt geworden war, dass sie ihre Benutzer zwecks Finanzierung des Servers zu betrügerischen Klicks auf die Banner von SponsorAds aufforderten, hat man nun das HTML- und CSS-Chaos samt Datenbank und Benutzern an die Oberberg Online Informationssysteme GmbH abgegeben:

Black-Flirt, Oberberg Online

Offiziell heißt es zwar, dass die Oberberg GmbH nun angeblich nur “Betreiber” sei und die Kinder weitermachen, aber was man von solchen Lippenbekenntnissen halten kann, mag jeder für sich selbst entscheiden. Die Nachricht schließt mit Geschwafel á la “große Familie” und ähnlichem Gelaber, das man gemeinhin so absondert, wenn man bestmöglich sein schlechtes Gewissen kaschieren will, dass man sich hat kaufen lassen und nur noch die Handpuppe des “Sponsors” ist.

Wie es weitergehen wird, kann man sich anhand der neuen AGB bereits anschauen:

5. Jeder User stellt Oberberg-Online im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten wahrheitsgemäß zur Verfügung.

6. Diese Daten dürfen anonymisiert zum Zwecke der Marktforschung oder ähnlichen Zwecken an Dritte übermittelt werden.

Nun, liebe Kinder, was heißt das? Ganz einfach:

  1. Es dürfen wohl zukünftig nur noch wahrheitsgemäße Angaben zur Person gemacht werden.
  2. Diese wahrheitsgemäßen Angaben werden für Marktforschung, Werbung usw. selbst genutzt und - wenn auch anonymisiert - an Dritte weitergegeben.

Kurz, die Benutzer und deren Daten werden nun zu Werbezwecken verwurstet. Oder dachte irgendjemand wirklich, eine Firma würde aus reiner Gutmütigkeit ein Projekt unterstützen, ohne sich durch Kommerzialisierung bereichern zu wollen?

Doch Werbung alleine reicht bekanntlich oftmals auch nicht mehr, deshalb wird bereits ein “Supporter-Paket” angekündigt, das letztlich nichts anderes ist als der banale Premium Account oder eine so genannte Gold Edition bei anderen 0815-Kontaktbörsen. Interessant ist aber, dass bereits die AGB zweier Payment-Anbieter verlinkt sind:

Black-Flirt.de, Mainpean

Besonders interessant erscheint der Anbieter Mainpean, denn dabei handelt es sich um eine einschlägig bekannte Berliner Firma, die mitunter im Dialergeschäft steckt und als “Starweb Service” und “Starcam” vor wenigen Jahren fleißig herumspammte bzw. Webmaster herumspammen ließ, damit genügend Leute den Dialer untergeschoben bekommen, der damals Stardialer hieß. Die Regulierungsbehörde hatte dann erst 400.000, später nochmal 25.000 Intexus-Dialer von Mainpean mit der Folge verboten, dass die Entgelte nicht berechnet werden durften. Ich sehe schon die ersten Teenies in Erklärungsnöte, wenn z.B. 10-30 Euro für den Anruf bei einer 0900 Mehrwert-Rufnummer auf der Telefonrechnung stehen, womit sie ihren Account bezahlt haben: “Sorry, Mami, ich mußte mir bei black-flirt.de ein Supporter Paket holen, um mir schnell was zum Poppen zu organisieren *heul*” :lol:

Abgeschossen wird der Vogel aber beim Umgang mit Bugs und Sicherheitslücken, wo man offenbar die Geschäftspolitik von eBay oder StudiVZ nachahmt:

13. Das Ausnutzen von Bugs ist strengstens untersagt. Tritt ein Bug auf, so ist er umgehend den Admins zu melden.

14. Das Benutzen von nicht authorisierten Scripten oder Programmen die auf die Datenbank von black-flirt.de Einfluss nehmen ist untersagt.

15. Weiß ein User von Verstößen gegen diese Pflichten, so sind diese umgehend den Administratoren mitzuteilen.

Echte Hacker werden sich von diesen AGB doch sicherlich beeindrucken lassen, oder? :lol:

Dieter Bohlens schonungslose Selbstkritik

Donnerstag, 08. März 2007

“Du siehst aus wie der Typ von der Kinderschoko-Packung auf Speed! Hau dir bitte selber in die Fresse, ich bekomm ja schon vom Hingucken Durchfall!”

Metalflirt und die Nazis

Mittwoch, 07. März 2007

Prinzipiell heißt es ja bei Metalflirt, dass Nazis nicht willkommen sind. Früher prangte am Seitenanfang ein durchgestrichenes Hakenkreuz, das seit einem blödsinnigen Gerichtsurteil nicht mehr gezeigt werden darf. Soweit Standard, aber das hier hat mich dann doch etwas geschockt (Klick):

Metalflirt NSBM Nazis

Zitat (Rechtschreibfehler vom Original übernommen):
Macht euch schlau, ob die Bands, die ihr in der bandliste für jedermann öffentlich sichtbar nennt, mit rechtem Gedankengut in Verbindung stehen und wenn ihr auch nur den kleinsten Zweifel habt - lasst sie aus euren Favoriten einfach raus. Wem das nicht passt, der möge seine eigene Community gründen.
K kurz zusammengefasst: NSBM und rechte Scheiße öffentlich machen -> Profillöschung.

Soll das heißen, dass nun NSBM und rechte Scheisse bei Metalflirt erlaubt sind, solange man sie nicht öffentlich macht? Geht man auf Kuschelkurs mit rechtem Pack? Dürfen sich die Mitglieder jetzt über U-Boote aus der Nazi-Szene freuen oder was soll das bedeuten?

Metal-Dating Sampler: Spam für Bands?

Mittwoch, 07. März 2007

Metal-Dating Sampler Nun drehen sie völlig durch, siehe Grafik links: Mit gerade mal um die 3.000 Benutzer, die sie vorrangig über dümmliches Herumspammen bei anderen Communities, Foren und Sites schmarotzt haben, wollen die Betreiber von Metal-Dating offenbar einen Sampler erstellen und promoten. Ist die Frage, wie diese Promotion wohl aussieht, wenn man nicht einmal dazu in der Lage ist, seine lächerliche Website ohne Spam in angemessener Art und Weise zu promoten, ohne dafür Abmahnungen zu kassieren. Sollte man also als Band vorhaben, dass der eigene Name für einige Jahre mit Spam in Verbindung gebracht wird, kann man da natürlich mitmachen. Da die Betreiber meines Wissens beide Hartzer sein sollen, stellt sich natürlich die Frage, wie und wovon sie Studiokosten, Reisekosten, Produktions- und Vertriebskosten bezahlen wollen. Vielleicht macht man das ja, indem man den Bands zum Beispiel billig die Rechte abluchst, diese weiterverscherbelt und als Dank gibt’s für die Bands lediglich einen warmen Händedruck. Oder einen der häßlichen Slips, die die Betreiber unter Sliplovers.de anbieten:

Sliplovers.de häßliche Topflappen

Irgendwie erinnern mich diese Dinger an selbst gehäkelte Topflappen aus der Grundschule. Wer sowas liebt, hat wahrscheinlich auch mit Sodomie kein Problem :mrgreen:

Möglicherweise handelt es sich aber auch nur um eine billige Masche der Mitglieder- Anwerbung, da man - oh, welche Überraschung - sich anmelden und einloggen muss, um den kompletten Text zu lesen. Sowas macht man natürlich nicht, wenn man seine Daten nicht irgendwelchen Spammern aufs Auge drücken will.

Frauen bei der Bundeswehr

Mittwoch, 21. Februar 2007

Frauen bei der Bundeswehr

Typisch Frau:
Erst den Weg nicht finden und dann noch
nicht einmal einparken können :mrgreen:

Black-Flirt.de offline

Mittwoch, 21. Februar 2007

Da ist man mal ein paar Tage nicht häufig am Rechner, weil man noch andere Dinge zu tun hat, da gibt es schon wieder Neuigkeiten, die einen zum Schmunzeln bringen. Beispielsweise die Neuigkeit, dass Black-Flirt.de offline ist. Auf der Startseite findet man folgenden Text:

Blackflirt.de offline

Was bedeutet wohl der plötzliche Anstieg des Traffics? Im Allgemeinen deutet so etwas daraufhin, dass entweder Bots versuchen Daten zu sammeln oder aber vielleicht ein paar Script-Kiddies versuchen mittels Brute Force-Attacken automatisiert ein paar Accounts zu knacken. Wenn man seine Anwendung angemessen auf solche Situationen vorbereitet und daher Logging- und Abwehr-Mechanismen implementiert hat, ist sowas kein Problem. Wer sich aber mal den Quellcode bei Black-Flirt - auch auf der “Pausenseite” - mit den zeilenlangen CSS-Anweisungen direkt an den HTML-Elementen angesehen hat, der wird seine Zweifel haben, ob solche Mechanismen eingebunden wurden. Ist man doch offenbar noch nicht einmal in der Lage ein paar Zeilen JavaScript selbst zu schreiben, beispielsweise für diese kleinen Bild-Popups, die auf einer Bibliothek für Tooltips von Walter Zorn basieren. Aber immerhin die Einbindung dieser Spielerei ist diesen Schülern gelungen, von denen sich einer in grandioser Selbstüberschätzung als erfahrener Designer und Programmierer bezeichnet :lol:

Weiter stellt sich die Frage, welcher Sponsor die Kinder nicht mehr unterstützen konnte und wollte. Ob es sich dabei um das Werbenetzwerk Sponsor-Ads handelt, dessen Banner bei Black-Flirt.de eingebunden waren? Immerhin zahlt dieses Netzwerk für 1.000 Klicks auf Standard-Banner (468×60 Pixel) 100 Euro, was einem Klickpreis von 10 Cent entspricht. Kein Wunder also, dass die Betreiber von Black-Flirt ihre Mitglieder dazu aufforderten, täglich mindestens ein Mal auf eines der Banner zu klicken. Wenn sich von den 3.000-4.000 Mitgliedern schon nur ein Bruchteil zur Mitwirkung am Klickbetrug überreden ließ, wurden auf diesem Wege sicherlich täglich oder zumindest alle paar Tage jeweils 1.000 Klicks erzielt und so das Taschengeld der Betreiber um je 100 Euro aufgebessert. Selbst wenn man nur von 100 betrügerischen Klicks am Tag ausgeht, kamen so alleine um die 300 Euro / Monat rein. Der Webspace sollte hingegen nicht mehr als 10-30 Euro im Monat gekostet haben. Ich gehe jedoch von einer höheren Klickzahl aus. Da haben sich die Mitglieder dann schön als dummes Klickvieh mißbrauchen lassen. Aber wie schrieben doch die Betreiber selbst: “Geld ist nicht alles im Leben…” :mrgreen:

Welches ominöse “Internetunternehmen” nun in die Bresche springt, dürfte abzuwarten sein. Vielleicht ist es ja zufällig eine gewisse Dreamzone Studios GbR, die bisher im Impressum von Black-Flirt.de mit dem Zusatz i.G (= in Gründung) versehen war und offenbar in einem Postfach residiert :lol:

Sollte es sich um eine andere Firma handeln, so sollte man sich dort einmal fragen, ob es sinnvoll ist mit Klickbetrügern zu kooperieren, die einerseits ihre Mitglieder belügen (Zitat: “Geld ist nicht alles im Leben…”) und andererseits möglicherweise auch noch Rechte Dritter verletzen, Stichwort blackflirt.de

Es bleibt spannend…

HipHopper und die Vogelgrippe

Montag, 19. Februar 2007

Wie schützt sich ein HipHopper vor der Vogelgrippe?
Wieso schützen? Auch ein Virus hat seinen Stolz!

:mrgreen:


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