Archiv für die Kategorie ‘Alltag’

Update zu scheisshiphop.de und scheissrock.de

Sonntag, 27. Mai 2007

Wie bereits berichtet, dienten die beiden Sites scheisshiphop.de und scheissrock.de lediglich dem gleichen Typen, auf den beide Domains registriert sind, als Möglichkeit zur Abzocke des Werbevermarkters Layer-Ads und dessen Kunden. Nach meinem Hinweis, dass der “Webmaster” mit seiner Aufforderung zu erneuten Besuchen gegen die AGB von Layer-Ads verstößt und sein Treiben mit Klickbetrug vergleichbar ist, hat es sich nun ausgelayert. Layer-Ads dürfte den Account also deaktiviert haben und zahlt hoffentlich keinen Cent aus.

Vielleicht wäre es besser gewesen, der Typ hätte es bei HipHoppern als Zielgruppe belassen. Die wären ihm wohl nie auf die Schliche gekommen oder hätten DENIC für eine Geschlechtskrankheit gehalten :mrgreen:

Merke:
Verarsche besser nie Metaller,
das endet mit einem bösen Knaller.

Scheisshiphop.de = Scheissrock.de = Verarsche

Mittwoch, 23. Mai 2007

Hach ja, was ist das lustig: ein angeblicher “Fight” von Metallern / Rockern gegen HipHopper auf www.scheisshiphop.de (nicht anklicken / aufrufen!):

Mit dieser Page will ich den ganzen Hip-Hoppern da draußen zeigen, das wir Rocker einfach mehr drauf haben, und zusammenhalten! Deshalb fordere ich euch Hip-Hopper heraus, und wette, dass ihr es NICHT schafft vor uns 1.000.000 Besucher auf eine Page zu bekommen!

Also Ihr Rocker, hier in Deutschland, haut rein.

Schickt diese Page weiter und zeigt’s den Hip-Hoppern!

Gerade das sollte man nicht tun. Es sei denn, man will belegen, dass Rocker und Metaller noch scheissblöder als HipHopper sind. Denn jeder Besucher von Scheisshiphop.de und Scheissrock.de bekommt einen Layer-Ad - ein aufpoppendes Werbefenster, das Popup-Blocker nicht blocken können - zu sehen. Bezahlt werden solche Layer-Ads nach der Häufigkeit der Anzeige. Sobald man das Werbefenster wegklickt, klingelt es bei dem angeblichen Metaller in der Kasse, denn das werten die Betreiber des Werbe-Netzwerks als Beleg für die Anzeige des Werbefensters.

Layer-Ads zahlt pro Tausend Einblendungen der Werbefenster 4,00 Euro. Wenn man annimmt, dass am Ende einige Leute unter den HipHoppern und Metallern vielleicht echt so dumm sind und nicht bei der DENIC nachgucken, dass die Domains www.scheissrock.de und www.scheisshiphop.de auf den gleichen Typen, Stefan D. aus Steinach, registriert sind, dann kämen beispielsweise bei 1,5 Millionen Seitenaufrufen bis zum Ende des Pseudo-Wettkampfs unter dem Strich 6.000 Euro für Stefan D. dabei raus, welche er für die Werbung kassiert. Und die angeblichen 3 Stunden Reloadsperre des Counters sind in Wahrheit die IP-Sperre von Layer-Ads, d.h. Einblendungen bei Benutzern mit der gleichen IP werden 3 Stunden lang nicht gewertet. So verkauft er Rocker, Metaller und Hiphopper gleichermaßen für dumm und das ist etwas, dass mag ich überhaupt nicht, noch weniger als HipHopper! Das ist die billige Ausnutzung kultureller Animositäten für kommerzielle Zwecke und eine Total- Verarschung. Deshalb:

Boykottiert www.scheissrock.de und www.scheisshiphop.de! Besucht also diese Verarschungen kein einziges Mal! Sonst seid Ihr noch dümmer als Metaller und HipHopper sich gegenseitig betrachten!

Schlimm genug, dass bisher schon 22.397 HipHopper (66,00 Euro) und 46.703 Rocker / Metaller (188,00 Euro) auf diesen Scheissdreck hereingefallen sind. Also Metalheads, lasst die depperten HipHopper aufholen und meidet den Müll, sonst stehen die Metaller am Ende echt noch wie die letzten Vollidioten da.

Da will sich ein windiger Betrüger und PISA-Versager, der nicht einmal das und dass auseinanderhalten kann, zwei Domains und seine 5 Zeilen HTML vergolden lassen. Das sollte man sich als intelligenter Metaller nun wirklich nicht bieten lassen.

PS: Wer sich die Sites dennoch einmal anschauen will, sollte entweder einfach JavaScript im Browser deaktiveren oder das Werbefenster nur zur Seite schieben, aber nicht anklicken / schliessen.

“Mensch, Atze,…”

Samstag, 12. Mai 2007

…jetzt beruhig Dich doch erstmal”, hätte Murat, Atze Schröders türkischer Azubi in der Serie “Alles Atze” da gesagt. Was ist passiert? Atze Schröder verklagt Verlage und die Wikipedia, weil sie seinen bürgerlichen Namen hinter der Kunstfigur nannten. Blogger werden von seinen Anwälten unter Druck gesetzt, wenn sie seinen Namen nennen oder auf entsprechende Blog-Einträge verweisen. Für einen Comedian ist sowas ein ziemlich verkrampftes Verhalten. Atze Schröders richtiger Name wurde inzwischen mindestens so oft in zahlreichen Blogs und Foren genannt wie auf ein Foto von ihm ohne Brille und Perücke verlinkt wurde. In der englischen Version der Wikipedia steht Atze Schröders bürgerlicher Name ebenso drin wie bei IMDb, wo man auch nachlesen kann, dass er zusammen mit Thomas Herrmanns und Michael Mittermaier Mitbesitzer des Quatsch Comedy Clubs ist. Auch kann man beim Deutschen Marken- und Patentamt (DPMA) recht einfach nach Atze Schröder als Wortmarke suchen und bekommt dort ebenfalls den richtigen Namen samt Emsdetten als Wohnort. Also, Atze, was soll der Scheiss? Durch die Klagen und anderen Aktionen gegen Forenbetreiber und Blogger steigt nämlich gerade erst das Interesse der Öffentlichkeit und beliebt macht man sich, insbesondere als Comedian, mit einer solch völlig humorlosen Aktion nun auch nicht gerade. Das Gästebuch auf Atze Schröders Website - der übliche Flash-Mist, den Agenturen Künstlern gerne andrehen - quillt derzeit von Unmuts- und Boykott-Bekundungen nur so über. Ich würde so etwas schlichtweg als einen PR-GAU bezeichnen. Wie rettet man die Situation jetzt noch? Ganz einfach, mit Krisen-PR! Zum Beispiel so (Atze-Wortlaut simuliert):

Also, Atze, altes Haus, nun sperr mal die Lauschlappen ganz weit auf: Du bist Künstler. Nicht nur auf Deiner Biene, die Dich für Deine Künste anbetet, sondern auch für ein paar Millionen Leute, deren Wohnzimmer Du mehr oder weniger häufig verschönerst, indem Du Dein gottgleiches Antlitz über die Kameras von RTL auf die Mattscheiben des Landes zauberst. Kaum ein halbwegs intelligenter Mensch wird annehmen, dass Du auch real so bist wie in Deiner Serie und bei Deinen Live-Auftritten oder auch nur real Atze Schröder heißt. Du bist nicht mehr der Jüngste und Deinen Namen hast Du Dir nicht ausgesucht damals, als der junge Lockenfrosch dieser Welt geschenkt wurde, um später Karriere im Show-Geschäft zu machen. Kurzum, viele Leute Deines Alters haben altbacken klingende oder komische Namen. Das wird den ganzen Leons (Seat?), Ravens und Käse-Mathilden Schlagmichtot später auch nicht anders gehen. Also beschwer Dich nicht, jeder hat sein Kreuz zu tragen. Die einzigen Namen, die manche nicht in den Mund nehmen, sind die von ihren religiösen Göttern oder von Satan.

Jetzt checkst Du durch einen geschmeidigen Griff in den Schritt erst einmal den perfekten Sitz der Familien-Erbstücke und dann geht’s in die Offensive. Zeig den Leuten, wo der Frosch seine Locken hat, indem Du erst einmal Deine Rechtsverdreher wieder an die Leine legst. Damit die weitere Aufregung und die Spekulationen ein Ende nehmen, rufst Du fix bei Deinem Stammsender RTL oder bei der BILD an und machst ihnen ein Angebot für ein Special oder eine Homestory. Titel: Atze privat. Oder so. Die 30-45 Minuten bei RTL oder die Seite in der BILD läßt Du Dir ordentlich vergolden und plauderst ein bisschen über Deinen Namen, Dein Leben, zeigst ein paar Kinder-Bilder von Dir und machst eine nette Show für die Zuschauer oder Leser. Ein Geheimnis, das über die Massenmedien in die Welt gebrüllt wird, ist kein Geheimnis mehr und so verliert das Thema auch im Internet an Interesse. Alle Wogen geglättet, wie immer top-souverän, 25° C im Schatten und die Locken sitzen. Voll Atze eben.

Damit die Nörgler im Internet auch endlich ihre Ruhe geben, veröffentlichst Du ein knappes Statement auf Deiner Website von wegen Privatsphäre, Stalker, Einbrecher wie bei Dieter Bohlen, Schutz der Familie etc. und fügst noch ein “Sorry” hinzu. Mit der Kohle von RTL oder BILD kannst Du denen jetzt sogar noch zeigen, dass Atze nicht nur im Beckenbereich seiner Biene der Größte ist, sondern auch in der Brust. Äh, also, in Deiner jetzt. Du weißt schon: Häääääääääärrrz! Deshalb läßt Du bei den von Deinen Anwälten bereits verschickten Abmahnungen die Gebühren Gebühren sein und schickst den Empfängern stattdessen eine längere Version des Textes von Deiner Website. Das nennt sich Entschuldigung. Da packst Du noch eine Autogrammkarte oder eine signierte CD/DVD vom geilsten Lockenkopf des Ruhrpotts dazu, dann haben auch die Dich wieder lieb. Alles klar bis hierhin? Gut.

Jetzt kommt der letzte Akt… Nun lass doch die Biene mal in Ruhe…. Also: Jetzt mußt Du noch die Fan- Massen wieder besänftigen. Weil die nicht alle weiblich sind und auch nicht alle Dein Typ, läßt Du Dir etwas anderes einfallen als sonst: Du lockst die Leute an, indem Du etwas verlost. Beispielsweise Tickets für eine der nächsten Shows, vielleicht mit Backstage- Option, oder signierte CDs / DVDs, von denen Du möglicherweise noch ein paar übrig hast von der Aktion für die Abgemahnten. Nichts lockt die Leue besser an als die Aussicht auf Gewinne - guck Dir nur die Lotto-Junkies an, Woche für Woche. Dann kommen auch die selbst ernannten Ex-Fans wieder zurück und jubeln Dir zu.

Wenn die Leute trotz dieser Aktionen noch immer nicht Ruhe geben sollten, schlag sie mit ihren eigenen Waffen: Eröffne ein Blog, ein Tagebuch im Internet. Nein, nicht über die Tage Deiner Biene, sondern mit kurzen Berichten und evtl. Mini-Clips von Auftritten sowie ein paar Atze- Statements zu solchem Unfug wie dem Valentinstag oder dem Weltfrauentag. Oder Du beruhigst zuerst die Tierschützer unter Deinen Zuschauern damit, dass für Deine Perücke nicht erst vor jedem Auftritt ein Pudel mit Deinem Porsche überfahren und betoniert werden muss. Tapetenkleister oder Soßenbinder sowie eine handelsübliche Perücke reichen da ja vollkommen aus für das erotischste Locken-Styling diesseits und jenseits des Ruhrgebiets. Das Blog mußt Du nicht einmal selbst füllen, eine Praktikantin von Deinem Management oder RTL langt da vollauf. Du nickst den Kram einfach nur ab. Dann haben die Leute das Gefühl, Du seist einer der ihren geworden und spätestens jetzt ist Ruhe im rappelnden Vibrator-Karton - alles Atze eben. Auf das Blog kommt noch Werbung drauf und schon gibt es bald den lange ersehnten Zweit-Porsche für Biene. Genital, oder?

Disclaimer: Obiger Text ist eine Glosse. Wer sie ernst nimmt, wird dadurch bestraft, dass er seinen Kopf selbsttätig mindestens 10 Mal gegen die Wand oder auf den Schreibtisch schlagen muss.

Kacken in Wacken

Samstag, 12. Mai 2007

Jeder, der schon einmal in Wacken war, wird die dortigen Zustände kennen, insbesondere auch in Sachen gepflegter Bierschiss: Die Spültoiletten sind oft genug - je nach Zelt-Standort - entweder weit weg oder aber die Schlangen davor deuten darauf hin, dass man sich 15-30 Minuten vorher anstellen sollte. Als Alternative gibt es die Dixi-Klos, allerdings ist der hygienische Zustand dieser Dinger oftmals trotz täglicher Reinigung erbärmlich - vom üblichen Gestank der im Dixi gelagerten Kacke-Berge einmal ganz abgesehen. Ohne Sagrotan-Tücher vorher geht da nix, sofern nicht eh alles vollgeschissen ist.

Jetzt kam die Wacken-Orga auf die geistreiche Idee, dass man sich für 120 Euro vom 1.-5. August ein eigenes Dixi mieten kann, das mit einem Schloss versperrt wird, zu dem nur der /die Mieter einen Schlüssel hat / haben. Es stellt sich die Frage, wie dies umgesetzt wird. Gibt es einzelne Dixis, die in der Nähe des Zeltes aufgestellt werden? Oder bekommt man ein einzelnes Dixi auf einem der üblichen 4er- oder 6er-Blöcke? Und gibt es im Gegenzug generell mehr Dixies dieses Jahr oder gehen die gemieteten Dixies von der Gesamtzahl für alle Besucher ab? Fragen, auf die es leider auf der Wacken- Homepage keinerlei Infos gibt. Allerdings habe ich meine Zweifel, dass mit dieser Aktion eine Verbesserung der sanitären Zustände für die Massen einhergehen wird.

Es passt hervorragend zum W:O:A, dass man dort inzwischen sogar noch wortwörtlich aus Scheisse Geld machen will.

Full Metal Village = Full Metal Werbung?

Mittwoch, 18. April 2007

In letzter Zeit wird auf diversen Metal-Websites, vor allem auf der Wacken-Homepage, der so genannte “Heimatfilm” Full Metal Village gehyped. Angeblich soll dieser Doku-Streifen was erzählen von der Begegnung verschiedener Kulturen und ähnlichem Gesülze. Schön, dieses Filmchen hat zwar den 28. Max Ophüls-Preis bekommen, über den sich vor allem die Redakteurin Sung-Hyung Cho wie ein kleines Kind freuen dürfte, aber wer sich mal den Trailer anschaut, bekommt schlichtweg das Schnarchen: ein paar Schnappschüsse vom ländlichen Schleswig-Holstein, Kühe auf den Wackener Kuhwiesen, Bauern- und Rentner- Gebrabbel und natürlich massig Szenen vom Wacken Open-Air. Man könnte natürlich auch schlicht denken, dass der Film in weiten Teilen nichts weiter ist als ein billiger Werbefilm für das WOA-Festival. Und welche Kulturen sollen sich da schon begegnen? Eine laute Subkultur und die typisch deutschen Spießer, die es mittlerweile verstanden haben, diese Subkultur ebenso zu melken wie den Rest des Jahres ihre Rindviecher. Was stehen sie doch alle pünktlich zum WOA mit ihren Tischen, Pavillons, belegten Brötchen und Bierkisten vor ihren Häusern rum in der Hoffnung, dass die Metalheads ihnen ihren billigen Plunder vergolden. Kurzum, Wacken ist inzwischen nur noch die Begegnung von Heavy Metal und grenzenlosem Kommerz.

Aber solange immer noch genügend hörige Kommerznutten in Wacken ihre Zelte aufschlagen, wird das Festival immer mehr zu einer seelenlosen Veranstaltung á la Love Parade. Wenigstens die Bauern aus Wacken sind realistisch und konsequent: das ganze Jahr über melken sie ihr Vieh, zum Festival melken sie das langhaarige Zahlvieh, das teils vollkommen realitätsresistent bis heute an das “von Fans für Fans”-Geschwafel der Veranstalter glaubt, die noch immer vom Kultfaktor der ersten Jahren zehren.

Wer für einen Werbefilm ins Kino gehen will, kann das natürlich gerne tun. Denn auch unter Metalfans muss es ja Deppen geben, oder?

Heavy Metal, der unter die Haut geht

Donnerstag, 12. April 2007

OhMiBod, iPod-VibratorEs gibt nun ein spezielles iPod- Accessoire für Frauen, also auch für Metallerinnen: OhMiBod, der iPod- Vibrator. Der OhMiBod vibriert abhängig von Rhytmus und Intensität der gehörten Musik. Zusätzlich kann über den Lautstärkeregler die Intensität der Vibration gesteuert werden. Im Shop des Herstellers gibt es auch gleich noch Batterien, Gleitmittel, Reinigungsmittel und das gleiche Teil in einer Ausführung fürs Handy.

Da bekommt Plug & Play eine ganz neue Bedeutung :lol:

PS: Mein Musik-Tipp für die Benutzerinnen: Eisregen - 1000 tote Nutten :mrgreen:

Spruch des Tages

Sonntag, 01. April 2007

In Sachen Kommerz ist Wacken doch auch kaum noch was anderes als die Love Parade oder The Dome. Nur die Musik ist besser.

Neuseeland erforscht Heavy Metal-Fans

Sonntag, 01. April 2007

In Neuseeland erhielt Student Dave Snell von der Regierung ein Stipendium in Höhe von  50.000 Euro zur Erforschung des Lebensstils von Heavy Metal-Fans. In den nächsten 3 Jahren wird Snell unter dem Titel “Alltag des Prolls: Persönlichkeit und Gemeinschaft unter Heavy Metal-Fans” die Eigenheiten in der Heavy Metal-Szene studieren, darunter auch Headbanging, das Luftgitarren-Spiel sowie Tattos und Piercings als identitätsstiftende Merkmale:

Erstes Subjekt von Snells Forschung ist dabei er selbst: “Der Prototyp des Prolls trägt enge schwarze Jeans, ein Metallica-T-Shirt, den Fransenhaarschnitt der 80er Jahre und kennzeichnet sich aus durch seine Liebe zu Bier und Autos. Ich bin sehr stolz darauf, mich einen Proll nennen zu können.” 

Sorry, aber Metallica-Shirt und Fransenhaarschnitt? Sowas mag durchaus das sein, was Dave Snell als Proll bezeichnet, aber sicher kein Heavy Metal-Fan. Ganz zu schweigen davon, dass die Bezeichnung Proll in unseren Breitengraden meist dumme oder primitive Menschen meint, Metal-Fans jedoch laut diverser Studien trotz möglicherweise primitiv und aggressiv anmutender Musik eher zu den intelligenteren Exemplaren der Spezies Mensch auf dem Erdball gehören.

Meine Vermutung: Bei der Beantragung dieser Studie wird wohl eher das Stipendium im Mittelpunkt gestanden haben als Heavy Metal.

Grim Brother - Die Metal-WG

Sonntag, 01. April 2007

Wer es noch nicht kennen sollten: Grim Brother - Die Metal-WG. Weitgehend hirnfreie Videos, die ein paar Klischees über Metaller bedienen, aber vielleicht angesoffen recht lustig sein könnten.

Niederländische Christen-Faschisten gängeln Elsrock-Festival

Freitag, 30. März 2007

Spätestens seit den Terroranschlägen von Islamisten in den USA und Europa wittern auch christliche Extremisten wieder Morgenluft, die in den USA eh schon immer ihre radikale, faschistoide Grütze verbreiten. Auch außerhalb der USA recken solche Spacken nun wieder langsam ihre verblendeten, irren Köpfchen empor und meinen, sie könnten den Menschen wieder vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hätten. In den Niederlanden haben solche christlichen Kackbirnen nun dafür gesorgt, dass das Elsrock-Festival 2007 nur unter Auflagen stattfinden kann:

Die Organisatoren müssten sich bereit erklären sicherzustellen, «dass keine blasphemischen Wörter gebraucht werden und dass die Ehre von Gottes Namen nicht beschmutzt wird », erklärte der Bürgermeister der Ortschaft Rijssen, Bort Koelewijn, in seinem Genehmigungsschreiben.

Hat diese Witzfigur eigentlich ein Ei am wandern? Schon einmal etwas von künstlerischer Freiheit gehört? Dazu gehört auch die Freiheit, blasphemisch und teils gar beleidigend und provozierend sein zu dürfen. Aber das ist noch nicht alles, es drohen gar Sanktionen:

«Sollte es zu Blasphemie kommen, werde ich den Bezirkstaatsanwalt auffordern, dies strafrechtlich zu verfolgen», schrieb der Bürgermeister weiter.

Ach Du Scheisse, ein radikaler Christ-Faschist im Stadium des fortgeschrittenen Hirntodes! Noch besser aber kommt die Begründung für die Auflagen:

Das Elsrock-Festival hatte im vergangenen Jahr unter Christen Empörung ausgelöst. Zwei religiöse Parteien erklärten, Heavy Metal sei «gekennzeichnet von Songtexten über Tod und Verwesung und von Gesängen, die zwischen höllischem Geheule und tiefem Gegrunze wechseln».

Ich lach mich schlapp! Wahrscheinlich wechseln solche Hohlbirnen auch noch die Straßenseite, wenn ihnen ein Schwarzer entgegenkommt oder jemand ein Pentagramm um den Hals trägt. Tod und Verwesung gehören nunmal zum Leben dazu, ihr verblödeten Sekten-Spinner - auch für Leute, die an beknackte Märchen von einem göttlichen Himmelreich glauben. Im Unterschied zum dämlichen Gejaule in den Kirchen klingt Heavy Metal wenigstens geil, macht Spass und verkauft sich gut, ihr chronisch merkbefreiten Intelligenz-Allergiker. Dieser Bürgermeister und die Beschwerdeführer waren sicher keine schlauen Kinder.

Das Problem:

Das Elsrock-Open-Air fand 2006 zum ersten Mal in Rijssen statt. Die Ortschaft 120 Kilometer östlich von Amsterdam liegt im so genannten niederländischen Bibelgürtel.

Mein Tipp an die Veranstalter: Einen anderen Veranstaltungsort suchen, wo die Leute noch mehr Grips als Glauben haben. Es dürfte auch in den Niederlanden genügend Ortschaften geben, die sich nach einem Festival mit bis zu 1.200 Besuchern als zusätzliche Einnahmequelle die Finger lecken und verbohrten Christen-Faschisten keinen Fußbreit nachgeben. Oder klagen, im Zweifelsfall vor einem europäischen Gericht. Wehret den Anfängen!


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