Spruch des Tages
Mittwoch, 01. August 2007Das Wacken Open Air ist doch nur noch ein großer Haufen Kommerz-Scheisse, um den sich Jahr für Jahr immer mehr Fliegen tummeln.
Das Wacken Open Air ist doch nur noch ein großer Haufen Kommerz-Scheisse, um den sich Jahr für Jahr immer mehr Fliegen tummeln.
Die Gören von Black Flirt sind immer wieder für eine Lachnummer gut. Sei es, dass sie ihre Benutzer zu Klickbetrug oder Spam auffordern, oder ihre Benutzer samt Daten an Oberberg Online verticken, nachdem der Klickbetrug zu Lasten von Sponsor-Ads aufgeflogen war, nun gibt es eine neue Aktion. Und zwar verlosen die Kinder 6 T-Shirts mit Logo und Nicknamen darauf:

Nun gut, das häßliche Logo auf der Vorderseite scheint halb unter dem Arm zu sitzen und der Nickname auf der Rückseite sitzt offenbar auch schief. Am besten ist aber die Angabe, dass die Shirts angeblich jeweils einen Wert von 25,00 Euro hätten. Man kann sich in jedem beliebigen Copy-Shop mittels Flocktechnik für 12,00 Euro solche Shirts mit einfarbigem Schriftzug bis DIN A3 als einzelnes Exemplar oder Kleinauflage drucken lassen. In größeren Stückzahlen (ab 10 Exemplare) liegt man bei lächerlichen 8-10 Euro kosten. Wer größere Mengen im Siebdruck-Verfahren fertigen läßt, senkt die Kosten pro Exemplar auf 4-6 Euro, wobei der Nickname aber wohl weiter aufgeflockt wird, was aber kostentechnisch kaum ins Gewicht fallen dürfte angesichts der lächerlich kleinen Fläche.
Im Übrigen dürfte der “Wert” für die Benutzer noch geringer sein, denn letztlich handelt es sich nicht um einen Gewinn, sondern um ein Werbemittel für Black Flirt. Aber es ist ja nicht das erste Mal, dass diese Leutchen die Benutzer verarschen. Zum Beispiel mit ihrer Linkspam-Hurerei mittels so genannter Todessterne, angepassten Links zur Benutzerabwerbung von anderen Sites, mit denen die Benutzer für Black-Flirt rechtlich durchaus riskanten Linkspam betreiben. Damit bekam Black-Flirt Backlinks und neue Benutzer, während die Werber im Zweifelsfall die Abmahnung wegen Werbung für Konkurrenzsites kassiert hätten. Gleiches gilt für den Kettenbrief, der als delegierter Spam bezeichnet werden kann und seit einiger Zeit mit kindischen Bärchen-Motiven daherkommt, zu deren Veröffentlichung man sehr wahrscheinlich nicht die notwendigen Nutzungsrechte oder eine Lizenz besitzt. Unter dem Strich ist das aber auch alles nur Benutzerverarschung und Werbung für Black Flirt.
Schön blöd, wer da noch mitmacht.
Mal ehrlich, wohl fühlen kann man sich in Wacken schon lange nicht mehr. Jedes Jahr werden immer mehr Leute auf den bei Regen blitzschnell absaufenden Kuhwiesen und Ackern zusammengepfercht, so dass einige Metalheads geographisch schon außerhalb des Ortes zelten und 15-30 Minuten Fußmarsch bis zum Festivalgelände in Kauf nehmen müssen.
Dann wäre da die grandiose Fan-Abzocke an allen Ecken und Enden, die locker mit Veranstaltungen wie Rock am Ring mithalten kann. Allerdings beschränkt sich die Abzocke in Wacken nicht auf das Festival-Gelände, sondern auch auf die Anwohner, die mit ihren pappigen Aufback-Brötchen und Aldi-Bier im Pavillon sabbernd vor ihren Häusern stehen und sich den Plunder von den Metalheads vergolden lassen wollen.
Die Veranstalter missbrauchen außerdem die in den vergangenen 18 Jahren auf Kosten der Fans aufgebaute Geldmacht zu immer häufigeren Exklusiv-Verpflichtungen von Bands, so dass diese im gleichen Jahr nicht mehr auf anderen Festivals in Deutschland auftreten können. Bei Reunions oder richtigen Krachern mag das ja Sinn machen, aber nicht wie aktuell z.B. bei der 0815-Band Children of Bodom für 2008, die mir persönlich zum Glück eh komplett am Allerwertesten vorbeigeht.
Die geographische Lage von Wacken am Arsch der Welt von Schleswig Holstein macht die Anreise für alle, die südlich von Niedersachsen anreisen, besonders lästig, insbesondere via ÖPNV. Und bei der Anreise wäre auch schon der nächste Kritikpunkt: Bei anderen Festivals ist es üblich, dass die Leute frühestens am offiziellen Anreisetag oder maximal einen Tag vorher auf den Campground gelassen werden. Das macht es möglich, seine ohnehin begrenzten Urlaubstage sauber planen zu können. Nicht so in Wacken. Da reisen viele Bekloppte schon 3 Tage und mehr vorher an und sichern sich so natürlich die besten Plätze auf dem Campground. Wer zum offiziellen Anreisetermin kommt, landet dann häufig mit seinem Zelt irgendwo in der Pampa und läuft sich die Füße wund. Warum? Weil man natürlich die Gebühren für Food- und NonFood-Stände in die Höhe schrauben kann, wenn man den Händlern nicht nur für drei Tage Festival, sondern für eine ganze Woche potentielle Kundschaft zusagen kann. Aber was habe ich bitte davon, schon drei Tage vor den Auftritten auf dem Wackener Acker zu hocken???
Ein Bekannter, der neulich frisch vom Metalcamp zurückkam, brachte es ganz gut auf den Punkt:
Wacken hat mit Metal vielleicht noch so viel zu tun wie das Oktoberfest mit dem bayrischen Alltag.
Ich finde, da hat er vollkommen Recht.
Etwas merkwürdig mutet eine Newsmeldung von WackenKai an, in der er mitteilt, dass die Warteliste für WOA-Tickets geschlossen werde:
Liebe Metalheads,
auf Grund der jetzt schon langen Warteliste für eventuell wieder frei werdende W:O:A Tickets 2007, müssen wir diese ab sofort schliessen, da die weitere Aussicht auf das Erlangen eines Tickets mittlerweile nicht mehr gegeben ist.
Metalheads die sich heute bis 15.30 h bei Metaltix.com registriert haben - bekommen auch ihr Ticket!
Also wie jetzt? Natürlich ist niemand so blöd und gibt sein Ticket zum normalen Preis zurück, wenn er bei eBay dafür 200-250 Euro bekommt. Ich vermute mal, dass die Tickets für die Warteliste wohl zum einen Teil von stornierten Bestellungen stammen oder man vielleicht einen kleinen Rest für die Tageskasse am ersten Tag reserviert hatte, damit ohne Ticket weit anreisende Irre noch ihr Ticket bekommen.
Aber was heißt das, dass alle, die sich bei Metaltix registriert haben, ihr Ticket bekommen? Eines aus dem Rest-Pool oder weitere? War die Meldung “Sold out!” vielleicht nur ein Marketing-Gag, damit endlich alle ihr Ticket ordern und nicht bis zur letzten Woche vor dem Festival warten? Das wissen wohl nur die Veranstalter.
Amüsant ist hingegen folgende Warnung von WackenKai, keine Tickets bei eBay zu kaufen:
Vor Ticketkauf bei EBAY und auf dem Schwarzmarkt möchten wir euch nur warnen!!!!! Ausserdem sind dieses keine Metalheads - sondern nur Abzocker! Supportet diese bitte nicht auch noch.
Muahahahaha!
Junge, wer erhöht denn von Jahr zu Jahr die Ticket-Preise, zockt die Fans mit immer neuem schwachsinnigen Tand und Schund aka “Gimmicks” ab und verlangt von den Food- und Nonfood- Händlern so exorbitante Standgebühren, dass diese ebenfalls gezwungen sind überhöhte Preise zu kalkulieren? Ist da auch eBay dran schuld? Wohl kaum, oder? Natürlich sind viele von denen, die bei eBay gleichzeitig 5 Tickets und mehr gleichzeitig oder gar mehrfach rausgehauen haben, keine Metalheads. Genauso wie die Döner-Alis, die bei ausverkauften Konzerten immer häufiger herumstehen und den Leuten einerseits billig Tickets abluchsen wollen, während der Kollege am anderen Ende der Straße steht und die Dinger zu fetten Preisen wieder verkauft. Das sind Händler, Schwarzhändler, vielleicht aber sogar normale Kaufleute, die nur der Gewinn interessiert, egal ob sie mit Tickets, Autos oder Frauen handeln. Und da schließt sich der Kreis. Denn auch die Wacken-Veranstalter sind Kaufleute, z.B. Industriekaufmann, und sind ebenfalls nur an Gewinn und schönen Zahlen in Schwarz interessiert, vor allem auf den eigenen Konten und denen der ICS GmbH. Warum hat man denn sonst wohl schon den Vorverkauf der Xmas-Pakete im Juli begonnen, um die Gagen für Iron Maiden auslegen zu können, ohne dazu den Gewinn des diesjährigen Festivals antasten oder einen Kredit aufnehmen zu müssen? Ob die Gagen überhaupt so früh gezahlt werden müssen, ist eine ganz andere Frage, möglicherweise ist es ja auch nur eine geringere Sicherheitsleistung oder ähnliches. Vielleicht bekommt das W:O:A-Team aber auch einfach nur mal wieder den Hals nicht voll.
Die Kritik an eBay und Schwarzhändler kann daher nur als verlogen und bigott bezeichnet werden. Solange die Tickets dort echt und gültig sind, sind es einfach Tickets, an denen Ihr, liebes W:O:A-Team, auch schon Euren Anteil verdient habt. Da Euer Angebot erschöpft ist, aber noch Nachfrage besteht, steigen eben die Preise für die nachgefragten Tickets. Das ist ganz banale Marktwirtschaft und kein böser Budenzauber oder ein Verbrechen. Angesichts der steigenden Preise bei eBay haben sich nämlich offenbar auch Hunderte Metalheads entschieden auf das WOA-Festival 2007 zu verzichten und sich lieber die Kohle einzustecken, z.B. als Budget für ein anderes Festival. Das ist durchaus legitim. Deshalb sollte das W:O:A Team sich lieber geschlossen halten, wenn es um Abzocke geht, denn:
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!
Ist es nicht putzig? Kaum ist das Wacken Open Air (WOA) ausverkauft, kriechen all die professionellen und privaten Schwarzhändler aus ihren Löchern. Nachdem bekannt geworden war, dass das W:O:A 2007 ausverkauft ist, waren zunächst knapp über 120 Tickets im Angebot, von denen viele bei Preisen um die 200 Euro und darüber hinaus den Besitzer wechselten. Die Zahl der Angebote erhöhte sich in den letzten Tagen stündlich und liegt im Moment trotz zahlreicher Verkäufe in der Zwischenzeit bei über 260 Stück.
Auffällig waren diverse eBay-Benutzer direkt aus dem Kreis Steinfurt, in dem auch Wacken liegt, die mal eben 5-10 Tickets oder gar die gleiche Zahl vollständige Xmas-Pakete pro Nase aus dem Hut zauberten. Mal ehrlich, wer wirft 500-1.000 Euro aus dem Fenster um die Tickets nachher vielleicht nur für den Einkaufspreis oder - falls beispielsweise ein Headliner abgesagt hätte - für weniger als den Einkaufspreis zu verkaufen? Ganz zu schweigen von dem nervigen Gefummel bei eBay, die eBay-Gebühren und Provisionen. Es gab Gerüchte, dass es sich bei diesen Verkäufern möglicherweise um Mitarbeiter, Freunde, Familienmitglieder oder Geschäftspartner der Wacken- Veranstalter ICS Festival Service GmbH handeln könnte, die auf diesem Wege aus einem zurückbehaltenen Kontingent noch mehr Gewinn rausholen wollen. Denn wie man ja an den jährlich steigenden Preisen bei Tickets, Verpflegung, Merchandising etc. sieht, ist den Veranstaltern vor allem eines wichtig: wie sie an so viel Geld der Fans wie möglich kommen.
Neben diesen zweifelhaften Verkäufern stieg aber auch die Zahl der Einzelverkäufe. Garniert mit lächerlichen Ausflüchten wie Verletzungen, Krankheit, Beginn der Ausbildung, Krankenhausaufenthalt oder “privaten Gründen”, bieten sie ihre Tickets bei eBay an und hoffen auf den großen Reibach. Ganz nach dem Vorbild der Veranstalter: Abzocke von Fans für Fans. Da sind die wirklichen Schwarzhändler wenigstens ehrlich und sparen sich solche Ausflüchte. Denn wenn ich wirklich Metal-Fan bin, mit meiner Clique hinfahren und bestimmte Bands sehen will, dann ist es mir auch egal, ob ich mit dem Verkauf des Tickets zuzüglich zum Originalpreis mal eben 100 oder 150 Euro Gewinn machen könnte. Da wirken die Ausflüchte in den meisten Fällen wie eine Art Verdrängung der eigenen Gier.
Vielleicht wollen manche aber auch lieber den Gewinn nutzen um zu einem anderen Festival zu fahren, das nicht am Arsch der Welt oder zumindest näher an ihrem Wohnort liegt. Mit ein paar frisch von Wacken-Spacken abgezockten Kröten extra in der Tasche macht das Party.San, Summer-Breeze oder M’era Luna (je nach Geschmack) sicher gleich noch mehr Spass, oder?
Vielleicht sind die frühen Verkäufer der Wacken-Tickets aber auch ins Metal-Camp nach Slowenien gefahren, wo sie neben arschgeilen Bands auch einen Strand und Wasser haben. Irgendwie haben die Slowenen in Sachen Bands mit der gerade mal 4. Veranstaltung ein Billing auf die Beine gestellt, das locker mit dem 18. Wacken Open-Air mithalten kann. Aus Süddeutschland ist die Anreise wahrscheinlich auch noch wesentlich kürzer als ins norddeutsche Kuhdorf Wacken. Bei Google Maps scheint in der Übersicht sogar noch die Anreise zum Metal-Camp von Frankfurt am Main aus kürzer zu sein als der Weg nach Wacken. Gut möglich, dass Wacken bald nur noch für Gäste aus dem Ausland und den nördlichen Teil Deutschlands eine Rolle spielt, während der Rest ins Metal-Camp, zum Earthshaker oder den anderen oben erwähnten Festivals düst. Ohnehin sollte man sich zwischendurch auch mal auf anderen Festivals im In- und Ausland umschauen, dann verliert das W:O:A mitunter sehr schnell seinen Reiz. Dieser (geld-)gefräßige Dinosaurier unter den Festivals kann mit diversen anderen Veranstaltungen, wo neue Köpfe mit frischen Ideen und Konzepten bei der Arbeit sind, einfach nicht mehr mithalten. Gönnen wir dem Wacken-Dino also sein Rentner-Dasein und machen wir uns auf zu neuen, interessanteren Ufern!
Rest in peace, Wacken!
PS: Ich habe mein Wacken-Ticket seit Monaten an der Pinnwand hängen und werde - zum letzten Mal - auch hinfahren. So wie man auch zur Beerdigung eines alten Freundes fährt, mit dem man ein paar positive Erinnerungen verbindet.
Irgendwie will mich das Gefühl beschleichen, dass schon beträchtliche Zeit das “Event Wacken” rein gar nichts mehr mit jedweder Metal-Trveness zu tun hat.
Für mich persönlich hat Wacken die Relevanz einer beliebigen anderen gesichtslosen Massenfestivität - wie etwa das Oktoberfest.
Ich gebe zu, ich halte das Wacken Open Air seit Jahren nur noch für eine primitive Kommerz- Veranstaltung auf dem Niveau der Love Parade oder The Dome. Dennoch tue ich es mir dieses Jahr noch einmal an, um es mir bei wahrscheinlich brütender Hitze und noch mehr reingequetschten Besuchern als in den Jahren zuvor endgültig abzugewöhnen. Daran ändert es dann auch nichts mehr, dass für das W:O:A 2008 bereits Iron Maiden und Kreator bestätigt wurden. Und weil bei solchen Bands wie Iron Maiden natürlich die Gagen teils vorab gelöhnt werden müssen, startete das W:O:A-Team just Anfang Juli den Vorverkauf für das X-Mas Package und begründet dies mit großer Anfrage, mit der wahrscheinlich die gute alte Nachfrage gemeint ist. Vielleicht wollen sie sich aber auch nur noch schnell das Geld der Metal-Fans sichern, bevor diese völlig genervt und bis aufs letzte Hemd abgezockt vom diesjährigen Festival abreisen und nicht mehr wiederkommen wollen. Denn wenn eines in Wacken Tradition hat, dann ist es die Fan-Abzocke an allen Ecken und Enden - mit jedem Jahr umso mehr.
Ich kann es jedenfalls nicht mehr hören, das hohle und verlogene Geschwafel der Orga von wegen “von Fans für Fans”. Genauso kann ich auch nicht mehr das Bullshit- und Buzzword-Bingo hören, mit dem jedes Jahr neuer überflüssiger Quatsch vergoldet werden soll, z.B. Full Metal Bag, Full Metal Service, Full Metal Village und all der andere Kram, der nur noch eine einzige Full Metal-Verarschung ist.
Aber ich hätte noch eine weitere “tolle”Geschäftsidee für Wacken: ein Full Metal Fuck-Zelt oder -Container, in dem die Besucher vor Ort zur Band ihrer Wahl den Nachwuchs zeugen und sich auf Wunsch dabei mit Foto oder Video verewigen lassen können. Wahlweise kann das später noch um Aufnahmen von der Geburt ergänzt werden, die fortan einmal jährlich als DVD erscheinen. Bei zu geringer Nachfrage dieses Dienstes könnte man das Zelt / den Container ja mit ein paar Professionellen aus Hamburg bestücken. Aber das wäre wahrscheinlich genauso sinnig wie mit Holz in den Wald zu gehen…
Wie auf der Website des RockHard-Magazins nachzulesen ist, wurden die Bekloppten, die in Frankreich unter dem Namen True Armorik Black Metal Kapellen und andere Gebäude abgefackelt haben, inzwischen gefasst:
26.06.2007: Geständig
Drei 21- bis 22-Jährige haben sich zum Anschlag auf die niedergebrannte Kirche in der Bretagne bekannt. Dabei sei der Ansatz der “True Armorik Black Metal”-Gruppe kein satanistischer, sondern diene dazu, gegen die Macht des Christentums gegenüber der heidnischen Religion zu protestieren. In Zukunft können die Jungs wohl still und leise im Knast protestieren …
Und sich vielleicht das BrightsBlog durchlesen, Zeit genug haben sie ja nun. Jedenfalls gibt es sinnvollere und intelligentere Wege, sich gegen Christen-Faschisten zur Wehr zu setzen oder zu protestieren. Wer sich hingegen der gleichen Methodik bedient, hat - zumindest moralisch - schon verloren.
Marilyn Manson war zwar in den vergangenen Tagen in Köln, durfte den Kölner Dom aber laut Bericht des Kölner EXPRESS nicht von innen sehen:
Der Dom zu Kölle – hier kommt nicht jeder rein. Auch nicht jeder Weltstar. Schock-Rocker Marilyn Manson (38) schwärmte am Mittoch: „Der Dom ist eine der beeindruckendsten Kirchen der Welt.“
(…)
Ob er den Dom auch von innen gesehen habe, wurde er gefragt. „Nein, ich wurde nicht reingelassen. Ich trug Lippenstift.“ Und sicher auch noch ein bisschen mehr…
Ja ja, die bekannte “Toleranz” der Christen war schon immer eine ganz besondere Intoleranz - seit dem Mittelalter nichts dazugelernt…
Offenbar hat das Label / der Mailorder Black Attakk so einiges an Mist gebaut, dass nun diverse Bands ordentlich sauer sind. Bei MySpace berichten sie unter dem Titel Die Wahrheit über Black Attakk von ihren Erfahrungen, die alles andere als rosig sind.
Ehrlich gesagt fand ich den Mailorder mit Shop auf der Basis von OsCommerce schon immer recht häßlich. Aber vielleicht hat es nicht mehr für die knapp 100 Euro Supportgebühr für xt:Commerce gereicht?
Das Ganze erinnert ein wenig an den Dampfplauderer von Celtic Circle Productions / Khazad-Dum etc., der seine Bands wohl auch ziemlich abzockte und zuletzt Tickets für ein nicht stattfindendes Festival mit dem Namen Night of Darkness via eBay an die Leute verkloppte. Als der Beschiss aufflog, streunte er als ajkbeast666 durch diverse Foren und Communities zwecks Beschwichtigung und Verhinderung von Strafanzeigen wegen Betruges. Wer denkt, dass ajkbeast nun Alfred J. Kaenders, der Geschäftsführer von Celtic Circle Productions, sein könnte, hat damit sehr wahrscheinlich Recht
Schon Scheisse, dass sich in den schwarzen Szenen inzwischen auch diverse Abzocker und Betrüger tummeln, die nur die Fans abzocken wollen