Deppen-Boulevardzeitung bezeichnet Dimmu Borgir als Satanisten-Rocker
Es ist jedem halbwegs intelligentem Metaller klar, dass die BILD-Zeitung ein einziger großer Haufen übelst stinkender Scheiße ist. Nicht nur, weil dieses Drecksblatt seinen Lesern Desinformation und Werbung als Nachrichten verkauft oder wegen der Redaktionsrichtlinien, die journalistische Mitarbeiter zum bedingungslose Anschleimen an Faschisten aus den USA und Israel verpflichten, sondern auch, weil dieses Stück publizistischer Abfall Vorurteile verfestigt und seinen Lesern die Welt ideologisch in Schwarzweiß oder bestenfalls wenigen Grautönen vermittelt. So auch mit dieser Schlagzeile:
Satanisten-Rocker aus Norwegen klagen Berliner Rüpel-Rapper an: Bushido hat uns beklaut!
In dem zugehörigen Artikel geht es darum, dass Rapper-Depp Bushido offenbar die Melodie des Songs Mourning Palace von Dimmu Borgir geklaut hat, um damit sein Pisa-Gestotter mit dem Titel “Mittelfingah” zu untermalen. Abgesehen davon, dass es Mittelfinger heißt, ist es natürlich schon sehr dumm, sich als HipHopper ausgerechnet am geistigen Eigentum einer Heavy Metal-Band zu bedienen. Man könnte dies natürlich als Beleg für die mangelnde Intelligenz und Kreativität von Rappern und der primitiven HipHop-Szene als Ganzes heranziehen, aber ich will ja keine Vorurteile schüren, nicht wahr?
Außerdem dürfte das Management von Dimmu Borgir die juristische Auseinandersetzung gegen den Rap-Depp Bushido führen, nicht die Band selbst, so dass sich der Verfasser Uli Schüler aus dem Hochhaus der Schande, dem Springer Verlagshaus, die Bezeichnung der Band als Satanisten-Rocker schlichtweg hätte sparen können.
Wenn man von einer Kultur und Szene keine Ahnung hat, sollte man vielleicht einfach mal die Fresse halten, lieber Uli!
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