Niederländische Christen-Faschisten gängeln Elsrock-Festival

Spätestens seit den Terroranschlägen von Islamisten in den USA und Europa wittern auch christliche Extremisten wieder Morgenluft, die in den USA eh schon immer ihre radikale, faschistoide Grütze verbreiten. Auch außerhalb der USA recken solche Spacken nun wieder langsam ihre verblendeten, irren Köpfchen empor und meinen, sie könnten den Menschen wieder vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hätten. In den Niederlanden haben solche christlichen Kackbirnen nun dafür gesorgt, dass das Elsrock-Festival 2007 nur unter Auflagen stattfinden kann:

Die Organisatoren müssten sich bereit erklären sicherzustellen, «dass keine blasphemischen Wörter gebraucht werden und dass die Ehre von Gottes Namen nicht beschmutzt wird », erklärte der Bürgermeister der Ortschaft Rijssen, Bort Koelewijn, in seinem Genehmigungsschreiben.

Hat diese Witzfigur eigentlich ein Ei am wandern? Schon einmal etwas von künstlerischer Freiheit gehört? Dazu gehört auch die Freiheit, blasphemisch und teils gar beleidigend und provozierend sein zu dürfen. Aber das ist noch nicht alles, es drohen gar Sanktionen:

«Sollte es zu Blasphemie kommen, werde ich den Bezirkstaatsanwalt auffordern, dies strafrechtlich zu verfolgen», schrieb der Bürgermeister weiter.

Ach Du Scheisse, ein radikaler Christ-Faschist im Stadium des fortgeschrittenen Hirntodes! Noch besser aber kommt die Begründung für die Auflagen:

Das Elsrock-Festival hatte im vergangenen Jahr unter Christen Empörung ausgelöst. Zwei religiöse Parteien erklärten, Heavy Metal sei «gekennzeichnet von Songtexten über Tod und Verwesung und von Gesängen, die zwischen höllischem Geheule und tiefem Gegrunze wechseln».

Ich lach mich schlapp! Wahrscheinlich wechseln solche Hohlbirnen auch noch die Straßenseite, wenn ihnen ein Schwarzer entgegenkommt oder jemand ein Pentagramm um den Hals trägt. Tod und Verwesung gehören nunmal zum Leben dazu, ihr verblödeten Sekten-Spinner - auch für Leute, die an beknackte Märchen von einem göttlichen Himmelreich glauben. Im Unterschied zum dämlichen Gejaule in den Kirchen klingt Heavy Metal wenigstens geil, macht Spass und verkauft sich gut, ihr chronisch merkbefreiten Intelligenz-Allergiker. Dieser Bürgermeister und die Beschwerdeführer waren sicher keine schlauen Kinder.

Das Problem:

Das Elsrock-Open-Air fand 2006 zum ersten Mal in Rijssen statt. Die Ortschaft 120 Kilometer östlich von Amsterdam liegt im so genannten niederländischen Bibelgürtel.

Mein Tipp an die Veranstalter: Einen anderen Veranstaltungsort suchen, wo die Leute noch mehr Grips als Glauben haben. Es dürfte auch in den Niederlanden genügend Ortschaften geben, die sich nach einem Festival mit bis zu 1.200 Besuchern als zusätzliche Einnahmequelle die Finger lecken und verbohrten Christen-Faschisten keinen Fußbreit nachgeben. Oder klagen, im Zweifelsfall vor einem europäischen Gericht. Wehret den Anfängen!

Eine Antwort zu “Niederländische Christen-Faschisten gängeln Elsrock-Festival”

  1. Metal-Gott.com - Aus dem Alltag eines Metalheads » Blog Archiv » Brennende Kirchen in Frankreich sagt:

    [...] und alle anderen, die sie als ungläubig, blasphemisch oder satanistisch etikettieren, siehe Elsrock Festival. Es ist ein Kampf gegen die Liberalität und Toleranz in den westlichen Gesellschaften. Wie [...]


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: