Archiv für März 2007

Niederländische Christen-Faschisten gängeln Elsrock-Festival

Freitag, 30. März 2007

Spätestens seit den Terroranschlägen von Islamisten in den USA und Europa wittern auch christliche Extremisten wieder Morgenluft, die in den USA eh schon immer ihre radikale, faschistoide Grütze verbreiten. Auch außerhalb der USA recken solche Spacken nun wieder langsam ihre verblendeten, irren Köpfchen empor und meinen, sie könnten den Menschen wieder vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hätten. In den Niederlanden haben solche christlichen Kackbirnen nun dafür gesorgt, dass das Elsrock-Festival 2007 nur unter Auflagen stattfinden kann:

Die Organisatoren müssten sich bereit erklären sicherzustellen, «dass keine blasphemischen Wörter gebraucht werden und dass die Ehre von Gottes Namen nicht beschmutzt wird », erklärte der Bürgermeister der Ortschaft Rijssen, Bort Koelewijn, in seinem Genehmigungsschreiben.

Hat diese Witzfigur eigentlich ein Ei am wandern? Schon einmal etwas von künstlerischer Freiheit gehört? Dazu gehört auch die Freiheit, blasphemisch und teils gar beleidigend und provozierend sein zu dürfen. Aber das ist noch nicht alles, es drohen gar Sanktionen:

«Sollte es zu Blasphemie kommen, werde ich den Bezirkstaatsanwalt auffordern, dies strafrechtlich zu verfolgen», schrieb der Bürgermeister weiter.

Ach Du Scheisse, ein radikaler Christ-Faschist im Stadium des fortgeschrittenen Hirntodes! Noch besser aber kommt die Begründung für die Auflagen:

Das Elsrock-Festival hatte im vergangenen Jahr unter Christen Empörung ausgelöst. Zwei religiöse Parteien erklärten, Heavy Metal sei «gekennzeichnet von Songtexten über Tod und Verwesung und von Gesängen, die zwischen höllischem Geheule und tiefem Gegrunze wechseln».

Ich lach mich schlapp! Wahrscheinlich wechseln solche Hohlbirnen auch noch die Straßenseite, wenn ihnen ein Schwarzer entgegenkommt oder jemand ein Pentagramm um den Hals trägt. Tod und Verwesung gehören nunmal zum Leben dazu, ihr verblödeten Sekten-Spinner - auch für Leute, die an beknackte Märchen von einem göttlichen Himmelreich glauben. Im Unterschied zum dämlichen Gejaule in den Kirchen klingt Heavy Metal wenigstens geil, macht Spass und verkauft sich gut, ihr chronisch merkbefreiten Intelligenz-Allergiker. Dieser Bürgermeister und die Beschwerdeführer waren sicher keine schlauen Kinder.

Das Problem:

Das Elsrock-Open-Air fand 2006 zum ersten Mal in Rijssen statt. Die Ortschaft 120 Kilometer östlich von Amsterdam liegt im so genannten niederländischen Bibelgürtel.

Mein Tipp an die Veranstalter: Einen anderen Veranstaltungsort suchen, wo die Leute noch mehr Grips als Glauben haben. Es dürfte auch in den Niederlanden genügend Ortschaften geben, die sich nach einem Festival mit bis zu 1.200 Besuchern als zusätzliche Einnahmequelle die Finger lecken und verbohrten Christen-Faschisten keinen Fußbreit nachgeben. Oder klagen, im Zweifelsfall vor einem europäischen Gericht. Wehret den Anfängen!

Studie beweist: Schlaue Kinder hören Heavy Metal

Freitag, 30. März 2007

Ich meine, für mich war diese Nachricht ja weder neu noch überraschend. Dazu reicht es auch, sich mal die HipHopper anzugucken, die an Dummheit und Primitivität meist selbst von Analphabeten kaum zu überbieten sind:

Den Umstand, dass die besonders begabten Schüler zu eher brutaler und provozierender Musik tendieren, erklärt sich Cadwallader folgendermaßen: “Vielleicht erfahren begabte Menschen besonders viel Druck und Frustration und benötigen die Musik daher eher als Ventil, um ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen.”

Inwiefern die Wahl der harten Musikvorliebe etwas über den IQ der Testpersonen aussagt oder ob sie nicht doch eher von Modeströmungen abhängt, klärte die Studie nicht. Dennoch hilft sie dabei, mit dem Vorurteil aufzuräumen, wonach Heavy Metal eine Musikrichtung für Unterprivilegierte ist.

Ich kenne eigentlich kaum einen Metaller, der nicht häufiger den Einruck hat, im Alltag vor allem von Idioten umgeben zu sein. Dumm dürfte hingegen sein, wer glaubt, dass Heavy Metal Musik für Unterprivilegierte sei. Denn der hat sich wahrscheinlich nicht länger als 5 Minuten mit der Musik und ihrer Kultur beschäftigt oder sie trotz aller Bemühungen nicht verstanden.

Und hier der englische Original-Artikel beim Telegraph.

Taake fliegt aus dem Ragnarök-Billing

Montag, 26. März 2007

Nach der sehr schlauen Aktion von Sänger Hoest sind Taake nun auch vom Billing des Ragnarök-Festivals geflogen. Herzlichen Glückwunsch!

Taake baut Kacke

Sonntag, 25. März 2007

Wie diversen Quellen zu entnehmen ist, hat die Band Taake neulich bei einem Konzert in Essen ziemlichen Mist gebaut. Besser gesagt deren Sänger Hoest. Dieser kam ordentlich angesoffen mit einem Hakenkreuz auf der Brust auf die Bühne und bewarf das Publikum mit allerlei Kram, beispielsweise mit Glasflaschen. Ein Besucher berichtet:

Hoest kam mit nem Hakenkreuz auf die Brust gekritzelt auf die Bühne, voll wie 10 Russen, und im Laufe des Konzert wurde es immer schlimmer. Erst spukte er nur ins Publikum, dann schuppste der irgendwelche Kinder voll auf die Bretter von der Bühne hinunter, später flogen Glasflaschen ins Publikum/gegen Wände - und trafen auch. Viele Leute waren enttäuscht, dass sich Taake ausgerechnet gestern als degenerierte Naziwichser outen mussten. Völlig zurecht hat Hoest als er von der Bühne ging auch noch vom Veranstalter des Konzertes eins aufs Maul bekommen (…) Zum Glück gab es genug Leute, die Becher zurückwarfen und der Band den Rücken zugekehrt haben, als auch den Mittelfinger zeigten.

Danke, Taake, wirklich toll! Und wir deutschen Metaller dürfen uns wegen solcher Wichser dann wieder generell als Nazis beschimpfen lassen. Als sei das Verhalten beim Gig noch nicht bescheuert genug, legt Taake-Sänger Hoest nochmal nach:

“We will now censor certain symbols for the rest of the tour, and we truly apologize to all of our collaborators who might get problems because of the Essen swastika scandal (except for the Untermensch owner of that club; you can go suck a Muslim )!”

Das PartySan Open Air zog die Konsequenzen und kickte Taake kurzerhand vom Billing. Ob das Ragnarök-Festival nachzieht, bleibt abzuwarten, wäre aber wünschenswert. Solchem Gesindel die rote Karte!

SponsorAds und der Klickbetrug auf Black-Flirt.de

Mittwoch, 21. März 2007

Wie bereits berichtet, forderte man bei Black-Flirt.de seine Mitglieder ganz unverfroren zu Gefälligkeitsklicks auf die Banner von SponsorAds auf. So etwas nennt man gemeinhin Klickbetrug, da so die Inserenten um ihr Budget gebracht werden, ohne dass eine tatsächliche Werbewirkung erfolgt wäre. Vorübergehend war der Passus dann aus der About-Seite verschwunden, später folgte ein Server-Umzug und die Übernahme des Projekts durch die Oberberg Online GmbH, die sich fortan um die Verwurstung der Userdaten für Marktforschung und Werbung kümmern will.

Mittlerweile ist zwar der Text bezüglich der Übernahme von der Startseite verschwunden, dafür ist die Aufforderung zum Klickbetrug wieder drin:

Black-Flirt, SponsorAds, Klickbetrug

“Es wäre nett, wenn ihr 1x täglich auf einen der Werbebanner und unsere Vote-Buttons klicken würdet.”

Man achte auf das Datum oben rechts in der Grafik: 21.03.2007. Ist da etwa jemand nicht lernfähig? Wie lange wird es wohl dauern, bis SponsorAds da nun reagiert? Und wie lange werden sich die Werbekunden von SponsorAds gefallen lassen, dass SponsorAds Klickbetrug offenbar nicht wirksam unterbindet?

Google ist bei solchen Dingen wesentlich rigoroser und schmeisst entsprechende Verleger / Webmaster schlichtweg raus ohne bisher angelaufenes Guthaben auszuzahlen. Die Werbekunden bekommen hingegen die Kosten der betrügerischen Klicks dann erstattet.

Wie lange duldet SponsorAds Klickbetrug?

Update 25.03.2007: Inzwischen sind die SponsorAds-Banner verschwunden. Läßt man sich da also doch nicht endlos auf der Nase herumtanzen.

Lieber Peter…

Dienstag, 20. März 2007

…Du bist ein lächerliches Würstchen! Es reicht nun einmal nicht, Tokio Hotel-Hasser zu sein und sich mit lächerlichem Hammerfall-Shirt und Thorshammer vor eine Kamera zu stellen und Blödsinn zu erzählen, um true zu sein. Gehört dieser witzige, weiße Verband um Deinen rechten Zeigefinger eigentlich jetzt auch zum Outfit eines truen Metallers oder bist Du einfach beim Wichsen abgerutscht? Sorry, Peterlein, aber wenn ich mir Deine Haarlänge anschaue und Dein dümmliches Gesülze anhöre, hörst Du wahrscheinlich seit 6-12 Monaten Hammerfall und anderen Müll, hältst Dich aber wahrscheinlich seitdem für den bösesten und geilsten “True Metaller” unter der Sonne.

Wer dann wie unser lieber Peter noch zugleich meint, dass jeder Metaller, der true ist, “auf Wacken” gehe, dann zeigt das lediglich, dass er leider eine peinliche Witzfigur ist, die noch nicht begriffen hat, dass das Wacken Open Air schon lange ebenso eine 0815- Kommerzveranstaltung ist wie The Dome oder die Love Parade - nur die Musik ist besser und es gibt in der Regel weniger Gewalt. Der vermeintliche Kultfaktor von Wacken hingegen stammt aus der grauen Vorzeit, als man noch nicht jedes Jahr zwischen 60.000 und 100.000 Leute auf den Kuhwiesen zusammenpferchte. Oder muss ich daran erinnern, dass die Wacken-MillionäreVeranstalter eine nicht unerhebliche Mitschuld daran tragen, dass man seit Jahren in Wacken immer mehr braunes Gesocks trifft, weil die so bauernschlau waren, im Jahr 2004 die Böhsen Onkelz da auftreten zu lassen? Schließlich mußte man ja von Jahr zu Jahr immer mehr Besucher haben, weißt schon: Wachstum und so, damit die Kasse stimmt. Oder was ist mit dem Auftritt von Martin Kesici, dem damaligen Gewinner der Casting-Show “Star Search”, auf dem WOA 2005? Mal ganz von so peinlichen Dingen wie dem “Metal-Kochbuch” oder der permanenten Fan-Abzocke wie dem Vergolden der billigen Plastikbecher von Wacken abgesehen.

Also Peterchen, halt mal schön den Ball flach, Du bist mit Deinem Video und Deinem Statement für Wacken nicht weniger peinlich als die naive Angie, die sich mit ihrem Statement für Tokio Hotel bei YouTube in der Tat in die Nesseln gesetzt hat. Aber im Gegensatz zu diversen Pop-Acts und gecasteten Musikdarstellern wissen die wenigstens, was eine Tonleiter ist und können ihre Instrumente selbst spielen. Im Übrigen gab es schon mehr als einmal - auch im Metal - neue Einflüsse, zum Beispiel mit My Dying Bride oder Tristania, Stichwort Gothic Metal. Oder man denke nur an Nu-Metal und so einen Mist wie Slipk(n)ot - who cares? Denn, lieber Peter, einen intelligenten und true Metaller, der über 12 Jahre alt ist, zeichnet unter anderem auch eine gewisse Toleranz und Gelassenheit aus. Da ist es nicht notwendig, Leuten mit albernen Videos zu antworten, indem man selbst alberne Videos macht. Das erinnert mich ein wenig an das Dissen bei den HipHop-Vollpfosten, die mit weißen Höschen, rosa Hemdchen und billig vergoldeten Ketten aus dem Baumarkt wie Affenbanden durch die Gegend zappeln und sich bei solchen Aktionen “cool” vorkommen.

Ach ja, Peterchen, warte das nächste Mal bitte, bis Dein Finger keinen Verband mehr braucht, das sieht einfach nur albern aus. Man könnte denken, Du wärst zu dumm zum Popeln gewesen. Dein Gekaue und Geschmatze wirkt ebenfalls ekelhaft, denn mit vollem Mund spricht man nicht, schon gar nicht in einem Video an die Öffentlichkeit. Und vergiss bitte nicht die Einverständniserklärung Deiner Eltern für Wacken, sonst muss der “Metal-Held” Peter mit seinem albernen Hammerfall- Shirt nämlich draußen bleiben :mrgreen:

Kleiner Nachtrag zu iTunes / iPod

Mittwoch, 14. März 2007

Bemerkenswert ist es, wie schnell die Polster der Ohrhörer vom iPod verschwinden. Jedenfalls sind von den vier Polstern nur noch zwei vorhanden. Mein Tipp daher: einen kleinen Tropfen Sekundenkleber an 1-2 Punkten gesetzt und die Dinger bleiben dran. Aber aufpassen, denn Sekundenkleber (Acrylcyclamat) wird in der Regel recht hart und dürfte stören, sollte man ihn zu nah am Rand aufbringen, so dass die Klebestelle mit dem Ohr in Berührung kommt.

News von Black-Flirt.de: Eine Real-Satire

Montag, 12. März 2007

Es gibt Neues zu der heiß geliebten Hiphop äh… Metal-Kontaktbörse Black-Flirt.de. Als erstes gab es wohl einen Server-Umzug:

Black-Flirt, Hacker

Zitat:
Leider ist es manchmal nicht zu vermeiden, dass böse Menschen an unseren Servern ‘rumwerkeln und diese zum völligen Stillstand bringen.

Huch? Hat da etwa der Schüler erfahrene Designer und Programmierer vergessen, grundlegende Sicherheitsmechanismen zu verwenden, die Buffer Overflows und das Auslesen der Datenbank via Bot verhindern? Das wäre dumm, würde aber zu den Kindern erfahrenen Designern und Programmierern passen :mrgreen:

Das Problem im Internet sind nämlich nicht irgendwelche “bösen” Menschen, mit denen jeder rechnen muss, der eine Website oder Applikation im Internet betreibt, sondern blöde Menschen, die sich als Möchtegern-Programmierer nicht an grundlegende Sicherheits- Richtlinien halten. Denen verdanken es die Benutzer dann nämlich , wenn vielliecht irgendwann ein Dump der Benutzer-Datenbank im Torrent liegt oder via eBay an Spammer verscherbelt wird.

Und da die Kinder wohl alleine nicht mehr weitergekommen sind, nachdem bekannt geworden war, dass sie ihre Benutzer zwecks Finanzierung des Servers zu betrügerischen Klicks auf die Banner von SponsorAds aufforderten, hat man nun das HTML- und CSS-Chaos samt Datenbank und Benutzern an die Oberberg Online Informationssysteme GmbH abgegeben:

Black-Flirt, Oberberg Online

Offiziell heißt es zwar, dass die Oberberg GmbH nun angeblich nur “Betreiber” sei und die Kinder weitermachen, aber was man von solchen Lippenbekenntnissen halten kann, mag jeder für sich selbst entscheiden. Die Nachricht schließt mit Geschwafel á la “große Familie” und ähnlichem Gelaber, das man gemeinhin so absondert, wenn man bestmöglich sein schlechtes Gewissen kaschieren will, dass man sich hat kaufen lassen und nur noch die Handpuppe des “Sponsors” ist.

Wie es weitergehen wird, kann man sich anhand der neuen AGB bereits anschauen:

5. Jeder User stellt Oberberg-Online im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten wahrheitsgemäß zur Verfügung.

6. Diese Daten dürfen anonymisiert zum Zwecke der Marktforschung oder ähnlichen Zwecken an Dritte übermittelt werden.

Nun, liebe Kinder, was heißt das? Ganz einfach:

  1. Es dürfen wohl zukünftig nur noch wahrheitsgemäße Angaben zur Person gemacht werden.
  2. Diese wahrheitsgemäßen Angaben werden für Marktforschung, Werbung usw. selbst genutzt und - wenn auch anonymisiert - an Dritte weitergegeben.

Kurz, die Benutzer und deren Daten werden nun zu Werbezwecken verwurstet. Oder dachte irgendjemand wirklich, eine Firma würde aus reiner Gutmütigkeit ein Projekt unterstützen, ohne sich durch Kommerzialisierung bereichern zu wollen?

Doch Werbung alleine reicht bekanntlich oftmals auch nicht mehr, deshalb wird bereits ein “Supporter-Paket” angekündigt, das letztlich nichts anderes ist als der banale Premium Account oder eine so genannte Gold Edition bei anderen 0815-Kontaktbörsen. Interessant ist aber, dass bereits die AGB zweier Payment-Anbieter verlinkt sind:

Black-Flirt.de, Mainpean

Besonders interessant erscheint der Anbieter Mainpean, denn dabei handelt es sich um eine einschlägig bekannte Berliner Firma, die mitunter im Dialergeschäft steckt und als “Starweb Service” und “Starcam” vor wenigen Jahren fleißig herumspammte bzw. Webmaster herumspammen ließ, damit genügend Leute den Dialer untergeschoben bekommen, der damals Stardialer hieß. Die Regulierungsbehörde hatte dann erst 400.000, später nochmal 25.000 Intexus-Dialer von Mainpean mit der Folge verboten, dass die Entgelte nicht berechnet werden durften. Ich sehe schon die ersten Teenies in Erklärungsnöte, wenn z.B. 10-30 Euro für den Anruf bei einer 0900 Mehrwert-Rufnummer auf der Telefonrechnung stehen, womit sie ihren Account bezahlt haben: “Sorry, Mami, ich mußte mir bei black-flirt.de ein Supporter Paket holen, um mir schnell was zum Poppen zu organisieren *heul*” :lol:

Abgeschossen wird der Vogel aber beim Umgang mit Bugs und Sicherheitslücken, wo man offenbar die Geschäftspolitik von eBay oder StudiVZ nachahmt:

13. Das Ausnutzen von Bugs ist strengstens untersagt. Tritt ein Bug auf, so ist er umgehend den Admins zu melden.

14. Das Benutzen von nicht authorisierten Scripten oder Programmen die auf die Datenbank von black-flirt.de Einfluss nehmen ist untersagt.

15. Weiß ein User von Verstößen gegen diese Pflichten, so sind diese umgehend den Administratoren mitzuteilen.

Echte Hacker werden sich von diesen AGB doch sicherlich beeindrucken lassen, oder? :lol:

iTunes-Schrott

Montag, 12. März 2007

Neulich mußte ich mir einen neuen MP3-Player zulegen, da der alte seinen Geist aufgegeben hatte. Einige Tasten waren ausgenudelt und reagierten nicht mehr, ebenso war die Kapazität des internen Akkus auf dem direkten Weg ins Nirvana. Nun gut, ab in den Elektronik-Markt einer gewissen Kette und erstmal das Angebot gesichtet. Alle möglichen Größen, Farben, Kapazitäten und Spielereien, aber was macht man, wenn man einfach nur unterwegs ein wenig Musik hören will, ohne dass man ein Diktiergerät, ein Navigationsgerät, ein Radio oder was auch immer braucht? Schön, man könnte sich ein MP3-Handy zulegen, allerdings mag ich diese Dinger auf Grund ihres meist grottigen Sounds nicht. Auch sehe ich nicht ein, warum ich dauernd den Handy-Akku leersaugen soll, um ein wenig Beschallung zu haben.

Die iPod nanos sehen zwar nicht schlecht aus, allerdings haben Farbdisplays einen hohen Stromverbrauch und der Preis des 8 GB-Modells kann mich auch nicht so recht überzeugen. Zumal ich eine News-Meldung im Hinterkopf habe, wonach die Displays irgendwann mal entweder schnell zerkratzten oder gar komplett den Geist aufgaben. Für knapp 250 Euro besorgt man sich lieber eine fette externe Festplatte mit 500 GB, die man dann an jedem Wiedergabegerät mit USB-Anschluß anschließen kann. Die Wahl fällt schließlich auf den iPod Shuffle mit 1 GB Speicher - schön klein, mit eingebautem Akku, ohne überflüssiges Display als Stromfresser und man muss nicht vorab großartig Gebrauchsanleitungen wälzen. Von der restlichen Kohle habe ich dann noch meine CD-Sammlung ein wenig aufgestockt und da wußte ich, was ich vergessen hatte: meinen Discman, den ich sonst immer mitnehme, wenn ich CDs kaufen gehe. Dann kann man gleich schonmal in seine “Beute” reinhören.

Die Verbindung des iPod mit dem PC ist schnell hergestellt, der Akku lädt - soweit ist alles unkompliziert. Aber wie bekomme ich die MP3-Dateien auf das Ding? Nachgeschaut, Antwort: iTunes - argh! Ich hatte diese grottige Software schonmal vor längerer Zeit getestet und sie hatte mich in keinster Weise überzeugt. Erst scannt iTunes alle Laufwerke nach Musikdateien ab und sortiert sie dann nach Genre, Künstler und Album. Diese Sortierung ist allerdings komplett für den Arsch, denn iTunes interessiert meine Ordnerstrukturen nicht, in denen ich meine gerippten CDs organisiert habe. Nein, das Programm orientiert sich für die Sortierung offenbar an den ID3-Tags der Dateien. So landen dann schon einmal heruntergeladene Snippets oder Dateien mit niedriger Qualität im gleichen Album wie die gerippten Versionen - schöne Scheisse! Das Handling der Playlisten von iTunes will mir im Vergleich zum Windows Media Player nicht gefallen, auch wenn iTunes angibt “intelligente” Playlisten erzeugen zu können. Wahrscheinlich besteht diese “Intelligenz” darin, die Benutzer so oft wie möglich auf den iTunes Store zu locken. Sorry, aber ich kaufe immer noch CDs, bevor ich für MP3-Dateien auch nur einen Cent bezahle. Besonders albern wird es dann, wenn man die Dateien vom PC auf den iPod transferieren will. Dazu muss man die einzelnen Tracks markieren und an die Playliste schicken, unter deren Namen der iPod in iTunes verfügbar ist, ich hab das Ding einfach als “Shuffle” angemeldet. Nun könnte man ja denken, dass man sich einfach seine Playlist generiert und dann alles in einem Rutsch auf den Player kopiert. Pustekuchen! Jedes Mal, wenn man Tracks zur Playlist des iPod schickt, werden direkt die Daten übertragen - überflüssige Schreibvorgänge. Ganz davon abgesehen, dass iTunes offenbar etwas gegen das Album Between Two Worlds von I hat. Denn beim Aktualisieren der Dateien meldete mir iTunes, dass er ein paar der Tracks nicht finden könne, obwohl kein Ordner und keine Datei verschoben oder umbenannt wurde.

Kurzum, der iPod shuffle ist als Player ganz brauchbar und da die technischen Neuerungen der MP3-Player sich generell immer wieder geradezu überschlagen, braucht man auch nicht unbedingt mehr auszugeben als die knapp 80 Euro für diesen Player. In 1-2 Jahren landet der wahrscheinlich eh in der Tonne, nämlich wenn der Akku platt ist. Wer es noch günstiger will, der bekommt ab 30 Euro Player mit 512 bis 1024 MB von Philips und Maxfield, ansonsten wird derzeit für 50 Euro auch der alte iPod shuffle mit 512 MB Speicher angeboten.

Eindeutiger Minuspunkt ist hingegen die Software iTunes. Ich benutze seit jeher den Windows Media Player oder WinAmp, habe da alle meine Playlisten vorliegen und auch das Plugin für last.fm installiert. Da brauche ich weder intelligente Playlisten, noch soll iTunes mir die Musik auf den iPod packen, die ich ohnehin sonst auch am Rechner am häufigsten höre - Abwechslung ist das Stichwort. Da ich im Monat für ca. 120-200 Euro Musik auf CD und DVD kaufe, habe ich auch kein Interesse daran, mein Geld für banale MP3-Dateien im iTunes Store zu lassen. Es wäre daher praktisch, wenn man bei Apple mal endlich eine alternative Möglichkeit zum Befüllen der iPods anbieten würde, beispielsweise eine Erweiterung für andere Player wie den Windows Media Player oder aber eine Integration ins Kontext-Menü oder Senden an-Menü. Oder dass man iTunes zumindest verklickern könnte, dass die Alben in den Ordnern liegen und Snippets und anderer Mist, der im Musikordner herumliegt, nichts mit selbigen zu tun hat.

Fazit: Hardware gut und funktional, während die Software iTunes eine Plage ist.

Dieter Bohlens schonungslose Selbstkritik

Donnerstag, 08. März 2007

“Du siehst aus wie der Typ von der Kinderschoko-Packung auf Speed! Hau dir bitte selber in die Fresse, ich bekomm ja schon vom Hingucken Durchfall!”


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: